Armut unter Palmen
Der Kampf der Kokosbauern auf den Philippinen

| | Joey Faustino (rechts), Geschäftsführer von COIR im politischen Kampf für die Rechte der Kokosbauern |
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| Treffen organisierter Kokosbauern |
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Kokosbäuerin bei einer Demonstration in Manila. Danding - raus aus St. Miguel! |
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| Kokosbauern organisieren sich im Kampf um Ihre Rechte! |
Auf den Philippinen sind 73% der Landbevölkerung arm.
Rund 10% aller Familien auf dem Land versuchen, von der Kokospalme zu überleben, die anderen versuchen ihr Glück
vor allem mit dem Anbau von Mais und Reis.
3,5 Millionen Pächter, Kleinbauern und Farmarbeiter sind mit ihren Familien von der Kokosnuss
abhängig. Die meisten von ihnen (ca. 90%) leben in extremer Armut, von weniger als 50 Cent pro Tag.
Gründe für die Armut gibt es viele. Sie reichen von überalteten Palmen bis hin zu
politisch ungerechten Bedingungen, die den Kokosbauern das Recht an ihrem Land verwehren und sie zu lohnabhängigen Pächtern degradieren.
Der Kampf für die Rechte der Kokosbauern wird an vielen Fronten ausgetragen.
Eine davon ist das Recht der Bauern an dem Coconut Levy Fund, einer Kokossteuer, die vor vielen Jahren von den Bauern erhoben wurde,
mit dem Ziel, ihrem Wirtschaftszweig auf die Beine zu helfen.
Geholfen hat der Fund aber nur einigen Wenigen, wie z.B. Danding Cojuanco, einem Großbesitzer, der Teile dieses Geldes z.B. in die Brauerei St. Miguel investiert hat.
Der Profit gehört ihm. Wo aber bleiben die Kokosbauern?
Allen voran die Netzwerk-NGO Coir (Coconut Industry Reform Movement) setzt sich unermüdlich für
die Kokosbauern ein und für ihr Recht an den Millionen, die die Kokossteuer mittlerweile eingebracht hat und die ihnen vorenthalten werden.
Viele werden sich fragen, was diese Probleme mit uns zu tun haben. Warum engagiert sich die AHW für ein
menschenwürdiges Leben der Kokosbauern?
Die Gründe erfahren Sie hier.
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